“Im Wachen haben wir eine und gemeinsame Welt - die Träumenden aber wenden sich jeder dem Eigenen zu.”

-Heraklit -

“Verständigung im Gespräch ist nicht ein sich bloßes Ausspielen und Durchsetzen des eigenen Standpunktes, sondern eine Verwandlung ins Gemeinsame hin, in der man nicht bleibt, was man war.”

- Hans Georg Gadamer -

Politik und eine Vielzahl weiterer gesellschaftlicher Akteure stehen vor der Herausforderung, die Angelegenheiten des Gemeinwesens und die Interessen der einzelnen Bürger zum Wohle aller verbindlich zu regeln. Wir bringen Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch. Im Rahmen der von uns gemeinsam mit ReV Network (www.resetverba.eu) moderierten Foren und Vortragsveranstaltungen fragen wir nach den Bedingungen und Möglichkeiten guten Lebens und Wirtschaftens im 21. Jahrhundert und fokussieren dabei u. a. auf „planetare Grenzen“ und „globale Gemeinschaftsgüter“, die Transformation in Richtung einer „zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft“, aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der „Digitalisierung“ und „künstlichen Intelligenz“, den „demografischen Wandel“ oder die „Zukunft der Demokratie“.

Von solchen Fragestellungen ausgehend und entlang der Frage “Wie wollen wir in Zukunft leben?” beraten und begleiten wir darüber hinaus in Kooperation mit unseren Kolleginnen und Kollegen von ReV Network transdisziplinäre, transsektorale und transkulturelle Bildungs- und Transformationsprozesse in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten. “Die Komplexitätsanreicherungen in unseren Entscheidungsmaterien”, so formulierte der Philosoph und Nachhaltigkeitsforscher Peter Heintel, “sind individuell nicht mehr zu bewältigen. Hinzu kommt, dass sich auch immer mehr Menschen und Gruppierungen an für sie wichtigen Entscheidungen beteiligen wollen. Die dafür notwendigen systemüberschreitenden Kooperationen und Organisationen verlangen andere Zugänge und Verhaltensformen, als sie bisher üblich waren.” Die Resultate solcher kollektiven Bildungs- und Entscheidungsprozesse können, so Peter Heintel weiter, als “Allgemeinbildung im Wortsinn” verstanden werden, insofern die Prozesse ein “allen Gemeinsames” - ein “kollektives Wissen über sich selbst” - hervorbringen und zur “kollektiven Selbstaufklärung” beitragen.